Was bei HEINI von Anfang an dabei ist
Statt fünf Werkzeugen zusammenstecken — eine Schicht, in der Produktdaten, Variantenlogik, Produktpass, Freigabe, deutsches Hosting, x-Bar und Memory von Anfang an zusammenarbeiten.
Wenn ein Mittelständler heute seine Produktdaten ordentlich pflegen will — sortiert, mehrkanalfähig, nachweisbar gespeichert — steckt er in der Regel drei bis fünf Werkzeuge zusammen. Eines für die Produktdaten selbst. Eines für die Verteilung an Marktplätze und Shops. Eines für den digitalen Produktpass, der ab 2027 für viele Branchen Pflicht wird. Eines für die Audit-Spur, die der Steuerberater oder die Aufsicht später nachvollziehen können muss. Und meistens noch eines für die Bilder.
Jedes dieser Werkzeuge hat seinen eigenen Vertrag, seine eigene monatliche Gebühr, seine eigene Lernkurve. Die Schnittstellen dazwischen sind selten sauber, weil jeder Anbieter sein Stück erweitern will, nicht das Gesamtbild.
Wir haben HEINI anders gebaut.
Was ab dem ersten Tag dabei ist
Folgendes ist im Tarif enthalten — ohne Add-on, ohne Modul-Aufpreis, ohne Marktplatz-App eines Drittanbieters:
Produktdaten in einer Quelle. Klassische Produkte, konfigurierbare Produkte mit Varianten und Optionen, zusammengesetzte Produkte mit Stücklisten. Alles in derselben Oberfläche, demselben Modell.
Ein Constraint-Editor in sieben Ansichten. Wer schon einmal komplexe Variant-Logik gepflegt hat — „wenn Farbe rot und Größe L, dann darf der Schnitt nicht slim sein” — weiß, dass ein Eingabe-Formular dafür nicht reicht. Bei HEINI sehen Sie dieselbe Regel als Übersicht, als Liste, als Baum, als Mindmap, als Matrix-Heatmap, als Flussdiagramm und als Paar-Liste. Sie wechseln je nach Frage die Ansicht. Im Markt üblich ist genau eine Ansicht.
Der digitale Produktpass. Nicht als Marktplatz-App eines Drittanbieters, sondern als fester Teil des Systems. Ein Validator prüft die Pflichtfelder, bevor irgendetwas geschrieben wird. Das Format ist nach W3C-Standard, der Aussteller wird signiert — eIDAS 2.0 konform. Composite-Produkte vererben Pflichtfelder an ihre Bestandteile. Sieben Jahre Aufbewahrung sind im System verankert.
Eine Audit-Spur, die nicht überschrieben werden kann. Ab Sommer 2026 schreibt HEINI jede Constraint-Änderung als Stempel in eine externe Beweis-Kette. Wer wann was geändert hat, ist nicht mehr eine Frage des Vertrauens in die Datenbank, sondern in der Kette nachvollziehbar. Wenn Ihr Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer eine Änderung von vor zwei Jahren rekonstruieren will, geht das in Sekunden — und niemand kann etwas „aus dem Log löschen”.
Hosting in Deutschland, eigener Stack pro Kunde. Ihr Compose-Stack läuft bei Hetzner in Falkenstein, ISO 27001:2022 und BSI C5 Typ 2 zertifiziert. Keine Drittlandsübermittlung, keine geteilte Cloud-Instanz. DSGVO ist nicht ein Nachsatz, sondern in der Architektur verankert.
Tier-Modell mit Freigabe-Pflicht. Vorschläge des Systems landen erst in einem Vorbereitungs-Bereich, der echte Schritt erfolgt erst nach menschlicher Freigabe. Drei Verantwortungs-Stufen sind im Datenmodell vorgesehen — wer was darf, ist sauber getrennt.
Sprach-Eingabe und x-Bar. Cmd+K, Tippen oder Sprechen — Heini findet, fragt nach und bereitet vor. Im Shop und im Innendienst.
Memory-Steuerung mit Quellen-Anzeige. Jede Notiz, die HEINI sich merkt, hat sichtbare Herkunft. Sie sehen, woher eine Antwort kommt. Sie können eine Quelle löschen oder pausieren. Der Memory-Sumpf — diese diffuse Wolke aus Halb-Wahrheiten, die viele Systeme über die Zeit aufbauen — entsteht bei HEINI nicht.
Was bis Ende Jahr dazukommt
Bis zum 1. Oktober 2026 sind vier Punkte für die nächste Welle Produkt-Pflicht eingeplant:
- Eine saubere Freigabe-Schicht mit automatischer Ablehnung und Rollback per Schalter
- Ein Bank-Kontoauszug-Layout für den Verlauf, PDF-Export jeder einzelnen Aktion
- Eine Memory-Hygiene mit Konflikt-Detektor, Quellen-Tag, getrennten Geltungsbereichen
- Ein Brotkrumen-Pfad bei jeder Antwort, eine sparsame Werkzeug-Sicht für jeden Kollegen
Dazu zeitgesteuerte Aktionen mit Pause-Schalter und Branchen-spezifische Default-Wartezeiten.
Was 2026 und 2027 noch geplant ist
Vier Pakete in einem geplanten Lieferpfad bis ins erste Quartal 2027:
- Sommer 2026: Live-Variant-Auflösung im Käufer-Browser über eine Shop-Erweiterung. Statt Daten in den Shop zu spiegeln, lebt HEINI im Shop mit. Plus die externe Beweis-Kette für jede Constraint-Änderung — produktiv.
- Herbst 2026: Mehrsprachen-Skopierung pro Attribut. Wer mehrere Sprachen pflegt, bekommt pro Sprache und pro Vertriebskanal getrennte Werte. DACH-Mandanten bleiben bei einer Sprache, größere Mandanten können das aktivieren.
- Spät-Herbst 2026: Marken-Stamm und Bilddatenbank mit Eigenschaften. Marken, Designer, Kollektionen mit eigenen Attributen. Bilder mit Tags, Auflösung, Format als pflegbare Daten.
- Frühjahr 2027: Programmierschnittstelle nach modernem Standard. Variant-Vorlagen für wiederkehrende Strukturen. Damit ist auch der spezialisierteste Bedarf abgedeckt.
Drei Beispiele aus dem Alltag
Die Disponentin sagt der Sprach-Eingabe „Bestellung aus Lieferung 4711 ins ERP”. HEINI fragt zurück, ob sie alle 23 Positionen oder nur die ersten fünf — sie sagt „alle”. Im Hintergrund schreibt HEINI die Bestellung, hängt den Beleg an den digitalen Produktpass und stempelt die Änderung in die Beweis-Kette. Die Disponentin hat in 20 Sekunden erledigt, was vorher acht Klicks und ein Wechsel zwischen drei Tools waren.
Der Steuerberater fragt im Mai 2027: „Wann wurde die Constraint-Regel für Lampen-Konfigurationen geändert?” Sie öffnen die Audit-Sicht, klicken auf die Lampen-Konfiguration, und sehen den Eintrag vom 14. März 2026, 11:42 Uhr, von HEINI ausgelöst, mit Anker in der externen Kette. Steuerberater nickt.
Die Marketing-Kollegin will die neue Frühjahrs-Kollektion auf Shopify und Amazon ausspielen. Sie pflegt die Daten einmal in HEINI. Der Shop holt die Variant-Logik live aus HEINI — der Käufer im Shop sieht keine kaputten Kombinationen, weil HEINI im Shop mitlebt, nicht nur Daten dorthin spiegelt.
Warum das so gebaut ist
Wir haben uns früh entschieden, nicht ein weiteres PIM zu bauen, das auf bestehende Spielregeln aufsetzt. Wir wollten ein System, in dem die Datenpflege, der Produktpass, die Audit-Spur und die Sprach-Eingabe nicht drei Wochen Integration verschiedener Anbieter brauchen, sondern an Tag eins zusammen funktionieren. Nicht weil HEINI weniger kann, sondern weil HEINI zusammenhängt.
Was Sie sich sparen
Das Werkzeug für die Produktdaten. Das Werkzeug für die Verteilung an Marktplätze. Das Werkzeug für den Produktpass. Das Werkzeug für die Audit-Spur. Das Werkzeug für die Bilder. Fünf Verträge, fünf Rechnungen, fünf Lernkurven, fünf Schnittstellen, die jemand pflegen muss.
Und die Wochen im Jahr, in denen jemand bei Ihnen die Brücken zwischen all dem zurecht rückt, statt Produkte zu verkaufen.