07:30 Uhr. Der Schreibtisch ist schon halb leer — und die Bürokraft hat noch keinen Kaffee geholt.
Über Nacht hat HEINI vorgearbeitet. Drei E-Mail-Antworten liegen als Entwurf bereit, eine Eingangsrechnung ist vorerfasst, ein Beleg ist dem richtigen Vorgang zugeordnet. Nichts davon ist rausgegangen. Nichts gebucht. Alles wartet auf ein Okay.
Die Bürokraft überfliegt den ersten Entwurf. Gut getroffen. Sie tippt auf Freigeben — die Mail geht raus. Beim zweiten ändert sie einen Satz, dann frei. Den dritten legt sie zurück: „Das mach ich selbst." HEINI nimmt's zur Kenntnis.
Eine Rechnung kommt ihr komisch vor. Sie tippt auf „Warum?" — drei Zeilen, normale Sprache: was HEINI getan hat, weshalb, und woher die Zahl stammt. Klar. Freigegeben.
07:45 Uhr. Durch. Was früher die erste Stunde fraß, ist erledigt, bevor der Kaffee kalt wird. HEINI hat die Vorarbeit gemacht. Sie haben entschieden.
HEINI macht die Vorarbeit. Sie entscheiden.
HEINI legt E-Mails, Belege und Rechnungen zur Freigabe vor — nichts Wichtiges passiert ohne Ihr Okay.